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Die Reise nach innen. . . von Pfarrer i.R. Eberhard Jung und Frau Erika Kill

Nordhelle
weiter Horizont.
Haus der Begegnung!
Was gibt´s zu entdecken?
Lebendigkeit!


Zum achtzehnten Mal war der Multiple-Sklerose-Kreis Siegen-Wittgenstein unterwegs. Diesmal nicht auf großer Reise –wie etwa auf Borkum- nur nach Haus Nordhelle, der Ev. Tagungsstätte in Valbert, an der auch die Ev. Kirchenkreise in Siegen und Wittgenstein beteiligt sind. Es war eine Reise nach innen eher für die 25 MS-Betroffenen, ihre Angehörigen und dem Team des Deutschen Roten Kreuzes. Die fachkundige, aufmerksam- liebevolle Begleitung durch die Helferinnen und Helfer des DRK-Arbeitskreises Behindertenhilfe war Fundament für intensive Gespräche ebenso wie für begeistertes Spielen und Feiern. „In diesem Haus“ sagte ein Teilnehmer „passen Beten und Feiern zusammen“.
Der Leiter von Haus Nordhelle, Pfarrer Arno Lohmann, ein Eiserner Junge, ist mit der Arbeit des Multiple-Sklerose-Kreises Siegen-Wittgenstein schon lange verbunden. Deshalb wundert es nicht, dass viele Betroffene diese so nachdenklichen wie fröhlichen Tage in Nordhelle als einen Höhepunkt des Jahres betrachten.
In kleinen Gruppen entstand ein Klima der Offenheit, in dem zur Sprache gebracht wurde, was viel zu oft verschlossen bleibt und als Last des Schweigens zu tragen ist, zusätzlich zu der Last der MS-Erkrankung. Hier in Haus Nordhelle fanden Menschen Worte dafür, was ihnen zu schaffen macht: Betroffenen wie Angehörigen! Hier wurde mitgeteilt, wie alle sich dennoch lebendig fühlen und unbedingt leben wollen.
In dieser Tagesstätte gut aufgehoben – im wahrsten Sinne des Wortes- fand alles seinen Raum: Tränen und Lachen.
Ich lebe! – mit MS!! So lautete der herausfordernde Einstieg in die Tage des Zusammenseins. In der Schlussrunde wurde nachdrücklich gewünscht, jetzt aus dem „Ich“ ein „Wir“ zu machen.
Das Haus Nordhelle mit seinen hervorragenden Möglichkeiten gerade für behinderte Menschen trug entscheidend dazu bei, dass ein Wir-Gefühl entstehen konnte: Ein tiefes Empfinden dafür, in Gemeinschaft tragen zu können, was oft nicht mehr tragbar scheint und darum hier beten und feiern zu können.
In Phasen der Auflockerung wurden die kreativen Möglichkeiten der Teilnehmer gelockt, mit dem Gestalten von Kerzen nach eigenen Ideen oder dem „Dichten“ von 11 Worten in 5 Zeilen mit der Steigerung zur Frage am Ende und zur abschließenden Lösung. So wurde der Geburtstag einer Betroffenen „verdichtet“, wie auch der Dank an das Haus und seine Mitarbeiter sowie das betreuende Rotkreuzteam zum Ausdruck gebracht.
 

Es
 gehören zusammen
MS-Kreis und Rotes Kreuz!
Wie zwei Schuhe,
ein Paar!!

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Hier nun ein paar Bilder von Nordhelle.

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Der MS-Kreis Siegen-Wittgenstein hatte ein Jubiläum zu feiern und Erika Kill gab den stellvertretenden Vorsitz des Vereines in andere Hände ab.

Es wurden viele anerkennende Worte über die 25 Jahre der Vereinsgeschichte des
Multiple Sklerose Kreises vorgetragen und die Arbeit von unserer langjährigen stellvertretenden
Vorsitzenden Erika Kill gebührend gewürdigt.
Mit den Bildern soll ein Eindruck über den Nachmittag und Abend am 2. Juli 2005
im Bürgerhaus in Eisern gegeben werden.

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Erlebnisreiche Tage auf Borkum

Unvergessliche Tage erlebten 30-MS-Kranke und ihre Familienangehörigen bei einer Freizeit des MS-Kreises Siegen-Wittgenstein und des Arbeitskreises Behindertenhilfe im Deutschen Roten Kreuz auf der Nordseeinsel Borkum. Mit Spezialfahrzeugen des DRK und einem Reisebus ging die Fahrt aus dem Siegerland an die Nordsee. Intensive Vorbereitungen aufgrund langjähriger Erfahrung der Organisatoren vom Deutschen Roten Kreuz ließen die Schiffahrt zur Insel Borkum schon zu einem ersten Höhepunkt werden.
In der Familienferienstätte des CVJM war bereits alles vorbereitet. Schon am nächsten Tag konnte die Insel mit Spaziergängen und Rollstuhlfahrten erkundet werden. Viele weitere Sehenswürdigkeiten warteten auf die Besucher. Unvergessen wird vielen der MS-Kranken eine Schifffahrt zu den Seehundbänken vor Borkum bleiben. Die Reederei hatte dazu extra den Anlegeort der großen Fähren verlegt, um allen Rollstuhlfahrern die Möglichkeit zu geben, auf das Ausflugschiff zu rollen.
Mit vielen bleibenden Eindrücken und mit etwas Wehmut hieß es nach einer Woche Abschied nehmen und wieder in Richtung Siegen aufzubrechen. Es bleibt, insbesondere bei den MS-Kranken und ihren Angehörigen die Erinnerung an schöne Tage in einer fröhlichen Gemeinschaft außerhalb der durch die Krankheit verursachten Isolation.
Als Anlage ist ein Foto beigefügt, dass die Gruppe vor dem gemeinsamen Spaziergang zeigt.
 

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Lebensleistung gewürdigt
Frau Erika Kill hat am 07. August.2004 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.
Regierungspräsidentin Renate Drewke nahm die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde in Arnsberg

MS-Tagung in Nordhelle

In der Zeit vom 11. - 14. Sept. 2003 nahmen 47 Mitglieder des MS-Kreises (Erkrankte, pflegende Angehörige und Rotkreuz-Betreuer) an einer Tagung in der evangelischen Tagungsstätte Haus NORDHELLE in Meinerzhagen-Valbert teil. Das Thema lautete “Veränderungen bewältigen”.
Bei Gruppenarbeiten zum Thema, aber auch bei Gymnastik, beim Kegeln, Spielen und Schwimmen verging die Zeit schnell.
Die Leitung der Tagung hatte Erika Kill. Referenten waren Eberhard Jung, Siegen und Joachim Stöver vom Haus NORDHELLE.
Ähnliche Veranstaltungen sind für die Jahre 2004 und 2005 geplant.
 

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Erholsame Tage in Rheinsberg/Brandenburg 01.bis 08.September 2003

MS-Kreis ermöglichte barrierefreien Urlaub

Positive Erfahrungen machten die Teilnehmer der 7-tägigen Ferienfreizeit in dem behindertengerechten "Haus Rheinsberg" am Glienericksee. 16 MS-Kranke, einige mit Partnern und Kindern, wurden auf ihrer Reise, die durch Spendengelder zugunsten des MS-Kreises mitfinanziert wurde, von zwei Ehrenamtlichen des DRK begleitet. Das Hotel bot neben sehr guter Unterkunft und Verpflegung vielseitige Freizeitmöglichkeiten: Schwimmbad, Sauna, Solarium, Sporthalle, Kegelbahn, Tischtennis und mehr.
Die Gruppe besichtigte das nah gelegene Schloss Rheinsberg, ebenso die Gedenkstätte des Kurt Tucholsky, der dem märkischen Schlossstädtchen das berühmte "Buch für Verliebte" widmete. Zu Fuß, im Rollstuhl, mit Rollator oder mit dem Fahrrad (Dreirad) erkundeten die Siegerländer die Umgebung und fanden viele Spuren Preußischer Geschichte. Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten von Berlin und zu Schloss Sanssouci bei Potsdam sowie eine Dampferfahrt durch die märkische Seenlandschaft rundeten das Programm ab.
 

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